27.10.2017 – SHINY TOYS Auftakt

27 Okt 2017 27.10.2017 – SHINY TOYS Auftakt

Die diesjährige Shinytoys-Saison starten wir am 27. Oktober mit einem Konzertabend in der Festivalzentrale.
Checkt auch: SHINY TOYS Festival 2017.

ASMUS TIETCHENS wurde 1947 in Hamburg geboren. Seit 1975 ist er freier Musiker; 1980 erschien sein erstes Soloalbum Nachtstücke. Nach eher rhythmischharmonisch bestimmten LP Veröffentlichungen Anfang der 1980er Jahre auf dem Label Sky erschien 1984 auf United Dairies mit Formen letzter Hausmusik ein Industrial-Album, das Tietchens’ musikalische Interessen klar formulierte: Geräusche werden bearbeitet, dabei mitunter bis zur Unkenntlichkeit verfremdet und in neue Zusammenhänge gestellt. Inzwischen hat Asmus Tietchens über 80 Alben auf internationalen Labels veröffentlicht, auf denen er oft die klanglichen Möglichkeiten einzelner Quellen untersucht hat (vom Wasser bis hin zum reinen Sinuston). Als Nebenprojekt existiert die Phantasieband Hematic Sunsets. Tietchens’ Arbeit ist ein skeptischer Gestus zu eigen, der sich nicht zuletzt in den regelmäßigen Zitaten des Philosophen E.M. Cioran auf seinen Tonträgerhüllen zeigt. Asmus Tietchens äußert sich regelmäßig in Essays zu seiner Arbeit und den Gepflogenheiten der Geräuschmusik. Asmus Tietchens wurde zweimal der renommierte Karl-Sczuka-Preis des Südwestrundfunks (SWR) verliehen: 2003 für Heidelberger Studien 1-6 und 2006 für Trois Dryades. Er lebt und arbeitet in Hamburg.

Eingerahmt wird das Konzert von DJ ZIPO [Aufabwegen]. Zipo bringt Ambient, Field Recordings und Noise-Collagen zu Gehör.

Auch die Augen sollen nicht reizlos bleiben, Simon, Einar und Yochee zeigen visuelle Experimente.

Shiny Toys 2017 wird durch die Zusammenarbeit mit dem Ringlokschuppen Ruhr, dem Zentrum für Kunst und Technik Makroscope e.V. und mex – intermediale und experimentelle Musikprojekte e.V. realisiert. In Kooperation mit dem Kassetten- und Vinyllabel Ana Ott.

Gefördert durch das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen und den Kulturbetrieb Mülheim an der Ruhr. Das Projekt „analog/digital“ wird zusätzlich gefördert durch das NRW Kultursekretariat Wuppertal.