Im Rahmen des Projektes „Mut zur Lücke“ wird aus Leerstand Möglichkeitsraum.

Ab Sonntag den 5.1.2020 zeigt der Münsteraner Medienkünstler Yochanan Rauert am Alten Markt sowie im oberen Bereich der Mönchengladbacher Hindenburgstraße zwei Videoprojektionen auf leeren Giebelflächen bzw. Giebel-Lücken, die nach Ende des zweiten Weltkriegs vor 75 Jahren nicht wieder bebaut wurden. Diese Leerstellen in der Fassadenreihen der Innenstadt bespielt Yochanan mit rauschigen Bildern, einer Melange aus Informationsüberbleibseln alter, analoger Videotechnik. Was wäre, wenn es einen echten Programmplan gäbe?
Was zeigt uns der Wandel der Stadt und der Medien, in denen wir leben?
Erinnerungen an alte Zeiten. Ein Diskurs über Wandel und zu füllende Leerräume. Ein Diskurs über das Festhalten an Altem, Obsoleszenz und Recycling. Veränderung in der Technik. Veränderung in unserer (Ober-)Stadt. Veränderung mit und durch jeden Einzelnen von uns, die im kleinen nur durch die Anwohner sinnvoll gefüllt werden kann.

Auf der Giebelwand am Alten Markt läuft ein AV-Stück der Gruppe YES (Yochanan, Einar, Simon).
Auf der Giebelwand über dem Spielcasino am Alten Markt wird das Graffiti mit der Basis-Vorwahl 021-xx mit einem Video-Mapping bespielt. In direkter Nachbarschaft befindet sich das Fernsehschaufenster!

Ein Projekt des Teams von „Mut zur Lücke“, initiiert durch den Kulturlöwen Niederrhein e.V. und das Graefen.
Gefördert durch die Stadt Mönchengladbach im Rahmen der „Aktiven Mitwirkung“


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